Dienstag, 29. Juli 2014

{Rezept} Schokoladenkuchen

Ihr wisst ja wie es ist. "Einer fängt an und alle machen`s nach!".


Ich persönlich mache zwar nicht bei jedem Trend mit, lasse mich dann aber manchmal doch dazu hinreißen, wenn mir die Idee sehr gut gefällt oder das Rezept einfach unwiderstehlich ist.

So erging es mir mit diesem unglaublich leckeren Schokoladenkuchen, der seit einiger Zeit meine Startseite in Facebook besetzt.
Ich scrolle runter und sehe einen Schokokuchen nach dem anderen, einer schokoladiger und saftiger als der andere.

Den muss ich nachbacken.

Hier ist für euch meine Interpretation vom "Pornokuchen":




Was ihr braucht:

2 EL Mehl
1 TL Backpulver
120 g Zucker
250 g Butter
5 Eier
3 EL Kakaopulver
150 g Zartbitter-Schokolade

100g Zartbitterschokolade

1 Kugel Vanilleeis
40g Krokant
1 Physalis
2 Löffel Rote Grütze

Wie ihr es macht:

Zuerst müsst ihr die Schokolade und die Butter schmelzen. Währen dessen den Zucker und die Eier schön schaumig schlagen.
Die geschmolzene Schokoladen und die Butter dann abkühlen lassen.

Anschließend das Mehl sieben und mit Backpulver und dem Kakao mischen. Die Mehlmischung unter die Eiermasse heben und anschließend die Butter-Schokomischung unterrühren.
Den Teig in eine eckige oder runde Springform geben (26er) und bei 160° Umluft ca. 30 Minuten backen.

Den Kuchen anschließend abkühlen lassen.

Während dessen die 100g Zartbitterschokolade schmelzen und anschließend auf den Kuchen geben.


Die Schokolade fest werden lassen und den Kuchen anschließend mit einem heißen Messer in viereckige Stücke schneiden.

Einen Klecks Rote Grütze auf einen Teller geben und das Stück Kuchen schräg darauf platzieren.
Anschließend eine Kugel Vanilleeis in dem Krokant wälzen und auf den Kuchen setzen.
Zum Schluss alles mit einer Physalis dekorieren.


Schwuppdiwupp und ihr habt ein tolles schnelles Dessert um euer 3 Gänge Menü zu vollenden oder eine leckere Nascherei für den Sonntag-Nachmittag :P

P.s. Wenn ihr diese Leckerei probieren wollt, aber keine Lust auf backen habt, dann schaut doch einfach mal im Spielhaus in Thale vorbei. Dort könnt ihr sie ordern und anschließend genießen :)

Montag, 14. Juli 2014

{Back Basics Teil 3} Glasuren, Überzüge, Güsse

Nachdem ihr die Böden gebacken habt {Back Basics Teil 1} und diese mit einer leckeren Creme gefüllt habt {Back Basics Teil 2}, geht es nun ans Dekorieren.
[In diesem Post geht es um Deko ohne Fondant, weil das den Rahmen sprengen würde. Die Fondantdeko bekommt einen eigenen Post {Back Basics Teil 4} ;) ]

Grundsätzlich unterscheidet man wieder ein paar  Arten von Glasuren, je nachdem auf welcher Basis sie beruhen.
Es gibt Glasuren auf der Basis von
Schokolade
Puderzucker
Früchten

Glasuren, Überzüge und Dekoration aus Schokolade

1. Besieben mit Kakao:


Die erste und einfachste Variante eine Torte zu dekorieren besteht darin, sie mit ein wenig Kakao zu besieben. Um ein schönes Muster zu erhalten, kann man vorher Schablonen auflegen, die man nach dem Besieben wieder vorsichtig entfernt. Wichtig: Dieses Besieben eignet sich nur für Kuchen und Torten mit einer "trockenen" Oberfläche, da das Kakaopulver sonst die Feuchtigkeit an der Oberfläche aufnimmt.

2. "Bestreuen" mit Schokoladenspähnen, -streuseln:


 

Ein weiteres hübsches Dekoelement ist das Bestreuen einer Torte mit Schokoladenspähnen, -raspeln,-streuseln,... Man kann sowohl nur die Oberfläche der Torte damit Bestreuen oder die Ganze Torte so gestalten. Jedoch muss man hier beachten, dass die Torte noch einen anderen feuchten Überzug braucht oder von Natur aus feucht sein muss (Sahnetorte, Torte eingestrichen mit Ganache oder Buttercreme,...) , damit die Schokoelemente auf ihr halten.

P.s.: Wenn man den Rand einer Torte mit Schokospähnen verzieren möchte, sollte man die Schokolade nicht einfach dagegen werfen, da man sonst Gefahr läuft die Oberfläche zu treffen. Bei Mandelplättchen z.B. kann man auch die Hand benutzen und die Plättchen vorsichtig andrücken. Da Schokolade jedoch sehr schnell schmilzt, empfehle ich die Deko mit einem Teigschaber aus Plastik anzubringen.

3. Überziehen mit Kuvertüre:


Auch kann man eine Torte oder einen Kuchen mit Kuvertüre überziehen. Es gibt sie sowohl in Zartbitter, in Vollmilch als auch als weiße Schokolade. Diese sieht nicht nur hübsch aus sondern schmeckt auch noch sehr gut.
Um eine Torte oder einen Kuchen vollständig mit Kuvertüre zu überziehen, benötigt man ca. 250g Kuvertüre.

Was du brauchst:

250g Kuvertüre

Wie du es machst:

Zuerst musst die Kuvertüre über dem Wasserbad geschmolzen werden. Wenn sie flüssig ist, muss man sie aus dem Wasserbad nehmen und wieder kalt rühren.
Anschließend wird sie noch einmal auf ca. 30-35° erwärmt. Diesen Vorgang nennt man Temperieren.
Wenn ihr testen wollt, ob die Kuvertüre die richtige Temperatur hat, könnt ihr einen kleinen Tropfen der Kuvertüre an eure Lippe geben. Wenn sie euch weder warm noch kalt vorkommt, ist sie genau richtig.
Ein leckerer Test wie ich finde :D
Nun könnt ihr die Kuvertüre über das Gebäck gießen und mit einem kleinen Spatel glatt streichen.


Wenn ihr Kekse oder Ähnliches mit Kuvertüre verzieren wollt, könnt ihr den Keks auf eine Gabel legen (man braucht hier nicht zwangsläufig Pralinenbesteck) und in die Kuvertüre tauchen.
Anschließend auf einem Gitter erkalten lassen.

  

P.s.: Kuvertüre eignet sich übrigens sehr gut zum Überziehen von Cakepops.

4. Überziehen mit Schokoladenglasur:


Eine weitere leckere Glasur ist die Schokoladenglasur.
Es gibt ,wie fast immer, auch hier mehrer Varianten.
Man kann sie mit Butter, Sahne oder auch mit Puderzucker herstellen.

1. Schokoladenglasur mit Butter

Was du brauchst:

60 g dunkle Schokolade
2 Eier
60 g Butter

Wie du es machst:

Zuerst musst du die Butter in kleine Stücke schneiden.
Anschließend die Eier trennen und das Eiweiß zu Eischnee schlagen.
Das Wasserbad auf maximal 35 °C erhitzen und die Schokolade schmelzen lassen.
Die Butter unter die Schokoladenmasse rühren
Zum Schluss das Eigelb unter die Schokomasse rühren und den Eischnee unterheben.
Sofort mit dem Glasieren der Süßwaren beginnen.

2. Schokoladenglasur mit Schlagsahne

Was du brauchst:

250 g dunkle Schokolade
100ml Schlagsahne
1 EL Butter
1 EL Puderzucker

Wie du es machst:

Zuerst das Wasserbad auf maximal 35 °C erhitzen.
Die Schokolade im Wasserbad schmelzen lassen.
Schließlich die restlichen Zutaten in die Schokoladenmasse einarbeiten.

3. Schokoladenglasur mit Puderzucker

Was du brauchst:

250 g dunkle Schokolade
100ml Wasser
1 EL Butter
1 EL Puderzucker

Wie du es machst:

Auch hier das Wasserbad auf maximal 35 °C erhitzen.
Nun die Schokolade im Wasserbad schmelzen lassen.
Schließlich die restlichen Zutaten in die Schokoladenmasse einarbeiten.

5. Überziehen mit Schokoladenfettglasur:

Die Schokoladenfettglasur ergibt schöne glänzende Glasuren.

Was du brauchst:

150g Zartbitterschokolade
20g Pflanzenfett

Wie du es machst:

Für die Schokofettglasur musst du nur die Schokolade und das Fett über einem Wasserbad schmelzen und verrühren.


Glasuren, Überzüge und Dekoration aus Puderzucker

1. Besieben mit Puderzucker:



Die erste Variante besteht darin, die Torte mit ein Puderzucker zu besieben. Um ein schönes Muster zu erhalten, kann man vorher Schablonen auflegen, die man nach dem Besieben wieder vorsichtig entfernt. Wichtig: Dieses Besieben eignet sich nur für Kuchen und Torten mit einer "trockenen" Oberfläche, da der Puderzucker sonst die Feuchtigkeit an der Oberfläche aufnimmt.


2. Puderzuckerglasur:

Eine sehr einfache und vielseitige Glasur für Torten, Plätzchen und Co. ist die Puderzuckerglasur.

Was du brauchst:

250g Puderzucker
4 - 5 EL Milch, Zitrone, Wasser, Fruchtsaft, Wein, Rum, ...

Wie du es machst:

Zuerst muss man den Puderzucker sieben und dann mit der möglichst heißen Flüssigkeit verrühren, bis die Glasur die gewünschte Konsistenz hat.

P.s. Die Glasuren auf der Basis von Puderzucker lassen sich super mit Lebensmittelfarbe und Aromen geschmacklich und in ihrem Aussehen verändern. Aber bitte denkt daran, dass ihr die Flüssigkeit anpassen müsst, wenn ihr zum Beispiel flüssige Farben verwendet.

3. Eiweißglasur:

Was du brauchst:

250g Puderzucker
1 Eiweiß

Wie du es machst:

Den Puderzucker sieben und mit dem Eiweiß verrühren.

4. Eiweißspritzglasur (Royal Icing):

Ein wahrer Alleskönner unter den Glasuren ist die Eiweißspritzglasur. Man kann damit eine Torte einstreichen und super verzieren. Man kann Rosen, Bordüren,... damit aufspritzen. Auch eignet sie sich super um Kekse zu verzieren. 


   

Da sie schneeweiß ist, lässt sie sich beliebig färben und auch mit ein paar Spritzern Aroma abwandeln.
Vielen schrecken jedoch vor ihrem Gebrauch aufgrund der Verwendung des frischen Eiweißes zurück. Dem kann jedoch Abhilfe geschaffen werden, indem man Trockeneiweiß verwendet.

Was du brauchst:

500g Puderzucker
1 Eiweiß oder 4g Trockeneiweiß und 30ml Wasser
Aroma
1 EL Wasser

Wie du es machst:

Den Puderzucker sieben. Dann das Eiweiß und das Aroma mit dem Handmixer zu steifem Eischnee schlagen.
Nach und nach den Puderzucker unterrühren bis keine Klumpen mehr vorhanden sind.
 Die Menge des Puderzuckers ist abhängig von der Eigröße und der gewünschten Konsistenz.
Man kann die Konsistenz beliebig verändern indem man tropfenweise! Wasser oder Puderzucker dazu gibt.

Güsse, Überzüge und Dekoration mit Tortenguss


 Neben den ganzen Glasuren kann man Torten auch mit Früchten und Tortenguss dekorieren. Hier wird die Schönheit von Früchten als Dekoelement verwendet.

 

Man kann sowohl durchsichtigen Tortenguss verwenden, als ihn auch in rot kaufen. Der durchsichtige Tortenguss lässt sich auch prima mit Lebensmittelfarben färben.



Für eine Torte benötigt man 1 Päckchen Tortenguss, für ein Blech 2.
Grundsätzlich wird der Guss mit Wasser und Zucker angerührt und dann aufgekocht. Um einen schöneren Geschmack zu erhalten, kann man ihn auch mit Fruchtsaft anrühren.

 

Wackelpudding-Guss:

Für viele No-Bake-Torten kann man auch Wackelpudding als Tortenguss verwenden. Dieser ist geschmacklich noch etwas leckerer als einfacher Tortenguss.

Was du brauchst:

1 Pck. Wackelpudding
100g Zucker
250ml Wasser

Wie du es machst:

Zuerst einen Beutel Götterspeise in einen Kochtopf füllen und mit dem Zucker mischen. Nun wie auf der Packung angegeben, nur mit 250ml Wasser zubereiten. Die Götterspeise nur leicht erwärmen, bis sich der Zucker löst. Anschließend den Pudding in ein Kännchen umfüllen und abkühlen lassen.
Danach auf die Torte geben und kühl stellen.

Glasuren, Überzüge und Dekoration mit Fruchtglasuren

Eine weitere leckere Variante um einer Torte oder einem Kuchen den letzten Schliff zu verleihen besteht darin sie mit einer Fruchtglasur einzustreichen.

1. Fruchtglasur:

Was du brauchst:

450g Konfitüre
3 EL Wasser
1 EL Zucker

Wie du es machst:

Die Konfitüre mit dem Wasser und dem Zucker aufkochen. Anschließend den Kuchen damit einstreichen.

Ich denke, dass ich euch die wichtigsten Glasuren und Güsse aufgezeigt habe. Selbstverständlich kann man Torten auch mit Buttercreme, Sahne oder Ganache einstreichen und dekorieren. Auf diese Varianten bin ich jedoch nicht näher eingegangen, da ich euch die Rezepte und den Hinweis, dass sie zum Einstreichen geeignet sind, ja schon im {Back Basics Teil 2} gegeben habe.
Nichts desto trotz wollte ich euch noch folgenden Hinweis geben:

Ihr dürft den Rand nicht vergessen!


Wenn ihr eine Torte 
mit Ganache
oder Buttercreme 
oder Sahne 
eingestrichen habt und diese oben mit Schokospähnen oder Streuseln oder aufgeschnittenen Früchten oder Sahnetuffs oder einem netten Spritzdecor oder oder oder verziert habt, solltet ihr der Torte den letzten Schliff verleihen indem ihr den Rand dekoriert.
Das sieht nicht nur gut aus, sonder kann geschmacklich das Tüpfelchen auf dem i darstellen.

Damit es nicht zu überladen wirkt, könnt ihr natürlich auch nur die untere Hälfte des Rands verzieren.

Zum dekorieren nehmt ihr Zutaten, die zum „Torten-Thema“ passen.
Bei Schokoladentorten verwendet ihr zum Beispiel Schokoladen-Raspel oder Schokoladen-Streusel, bei Mandel-Torten Mandelplättchen, bei Haselnuss-Torten Haselnuss-Krokant,
bei Kiwi-Torten gehackten Pistazien,.....
Als Kindergeburtstags-Torte könnt ihr die Torte mit
bunten Bonbons, z.B. Smarties dekorieren.
Und so weiter und sofort :D

Für ganz ausgefallene Torten könnt ihr auch Süßigkeiten oder Sprinkles oder Kekse als Tortenumrandung wählen.


Amicelli
Löffelbiskuit
Mikado
...

      

Dienstag, 8. Juli 2014

{Back Basics Teil 2} Cremes, Füllungen und Tortenüberzüge

Im vorherigen Teil ging es um die Basis einer jeden Torte - den Boden. Heute geht es um den meiner Meinung nach schönsten Backabschnitt, das Füllen und Dekorieren einer Torte.
Nachdem man einen tollen fluffigen Biskuit oder einen anderen Boden aus dem ersten Teil der Back Basics gebacken und diesen hat abkühlen lassen, braucht dieser natürlich noch eine tolle leckere Füllung und ein hübsches Design.

Grundsätzlich gibt es 4 Arten von Füllungen. Man unterscheidet diese nach der Basis auf denen ihre Herstellung beruht. Demzufolge unterscheidet man Füllungen und Cremes auf der Basis von:

Eiern
Sahne
Quark
Butter
1. Vanillecreme


1.Schlagsahne
2. Sahne mit Gelatine
3. Ganache / Canache
1. Quarkfüllung mit
- Joghurt
- Schmand
- Frischkäse
Buttercreme
-        deutsch
-        französisch
-        italienisch
-        amerikanisch


Dies sind übrigens nur ein paar Beispiele, da es unzählige Cremes gibt. Diese Cremes, können natürlich auch kombiniert und mit Aromen aromatisiert oder Farben und Früchten gefärbt werden. Auch kann man sie sowohl als Überzug, als auch als Füllung einer Torte verwenden.

Die Vanillecreme
Die Leichte Creme dient oftmals als Füllung von zum Beispiel Bienenstich oder Frankfurter Kranz.

Was du brauchst:

4 Eigelb
4 Eiweiß
500ml Milch
11/2 Pck. Vanillepuddingpulver oder 60g Stärke
30g Zucker
150g Puderzucker 
1 Vanilleschote

Wie du es machst:

Zuerst musst du 5 EL Milch mit dem Zucker, dem Vanillepuddingpulver, den Eigelben und der Vanille verrühren.
Die Milch zum Kochen bringen und die Eiweiße steif schlagen. Beginnt das Eiweiß fest zu werden, musst du den Puderzucker langsam dazu geben bis ein fester Eischnee entsteht.
Das Puddingpulver zur Milch geben und denn Pudding aufkochen.
Den Eischnee unter den noch heißen Pudding geben und noch einmal aufkochen. Die Creme wird noch warm auf das Gebäck gestrichen und kältet dort aus.

Die Buttercreme


Die Buttercreme ist eine Creme, welche aus aufgeschlagener Butter besteht, unter welche dann entweder

Eiweiß bzw. Vollei, [ Französische Buttercreme],
 eine Englische Creme [Englische Buttercreme],
Puderzucker [Amerikanische Buttercreme] 
oder Konditorcreme (Vanillecreme bzw. Pudding) [Deutsche Buttercreme] 

untergezogen wird.

Englische Buttercreme

Französische Buttercreme

Deutsche Buttercreme

Italienische Buttercreme

Amerikanische Buttercreme

geschlagene Butter wird mit Englischer Creme versetzt
geschlagene Butter wird mit Eiweiß oder Vollei versetzt
geschlagene Butter wird mit Konditorcreme oder Pudding versetzt
geschlagene Butter wird mit Baisermasse versetzt
geschlagene Butter wird mit Puderzucker versetzt

1. Englische Buttercreme:

Was du brauchst:

4 Eigelb
250ml Sahne
100g Zucker
250g Butter, zimmerwarm
1 Vanilleschote

Wie du es machst:

Zuerst musst du die Sahne aufkochen. Dann gibst du das Mark der Vanilleschote hinzu und lässt es ziehen.
Währenddessen kannst du die Eier trennen und das Eigelb mit dem Zucker verrühren.
Anschließend fügst du die Sahne unter ständigem! Rühren hinzu.
Danach kommt die Eier-Sahne-Mischung zurück in den Topf und wird dort langsam, wieder unter rühren, erhitzt.
Wenn die Creme leicht dicklich geworden ist, streicht man sie durch ein Sieb und bringt sie auf Zimmertemperatur.

Nun kann man die zimmerwarme Butter ordentlich mit dem Mixer aufschlagen. Dies kann gut 10 Minuten in Anspruch nehmen. Die Butter muss richtig cremig und weiß sein.

Zum Schluss rührt man nur noch die Vanillecreme vorsichtig unter die Butter.

2. Französische Buttercreme:

Was du brauchst:

4 Eier
1 Prise Salz
200g Zucker
500g Butter, zimmerwarm
1 Vanilleschote

Wie du es machst:

Zuerst musst du die Eier mit dem Mixer 2 Minuten aufschlagen.
   
Anschließend den Zucker dazu geben und weiter rühren.
Die Masse mit der Schüssel in ein heißes Wasserbad stellen und weitere 5 Minuten aufschlagen. 
Durch die Wärme des Wasserbades kann sich das Ei besser mit dem Zucker verbinden und wird standhafter.



Wenn die Creme warm geworden ist, nimmt man sie aus dem Wasserbad heraus und schlägt sie wieder kalt.

Danach schlägst du die Butter in einer separaten Schüssel 10 Minuten weiß schaumig.

   

   
Anschließend kannst du das Vanillemark und die Eiermasse nach und nach unter die Butter heben.

3. Deutsche Buttercreme:

Was du brauchst:

250g Butter
500ml Milch
1 Pck. Vanillepuddingpulver (oder 50g Speisestärke)
140g Zucker
2 Eigelbe


Wie du es machst:

Zuerst musst du die Butter 10 Minuten weiß schaumig schlagen.
Dann 5 EL Milch mit dem Zucker ,dem Puddingpulver und den Eigelben vermischen.
Die restliche Milch zum Kochen bringen und das Puddingpulvergemisch hineinrühren.
Den Pudding mehrmals aufkochen.
Den Pudding nun unter rühren auf Zimmertemperatur erkalten lassen.
Anschließend den Pudding löffelweise unter die Butter rühren.

4. Italienische Buttercreme:

Was du brauchst:

4 Eiweiß
1 Prise Salz
200g ganz feinen Zucker
1 EL Vanillezucker
250g Butter

Wie du es machst:

Zuerst musst du die Butter 10 Minuten weiß schaumig schlagen.
Anschließend schlägst du das Eiweiß mit dem Salz an und gibst nach und nach den Zucker und den Vanillezucker dazu bis das Eiweiß steifgeschlagen ist.
Zum Schluss hebst du das Eiweiß unter die Butter.

4. Amerikanische Buttercreme:

Was du brauchst:

320g Palmin soft (Palmfett) oder Butter, bei Verwendung von Palmin wird die Buttercreme rein weiß
100ml lauwarme Milch
900 gr. Puderzucker, gesiebt
Vanille oder andere 
Aromen 

Wie du es machst:

Zuerst muss man die Butter, die Milch und das Aroma ca. 3 Minuten kräftig aufschlagen. Anschließend nach und nach den Puderzucker dazugeben und kräftig weiterschlagen.
Je länger die Creme aufgeschlagen wird, desto cremiger wird sie.

Das waren die Grundrezepte für die verschiedenen Buttercremearten.

Egal ob ihr euch für eine Deutsche, Italienische, Französische oder Englische Buttercreme entschieden habt, aromatisieren und verfeinern könnt ihr sie alle.



für eine Nougatbuttercreme:

braucht ihr 200g Nougat, welches ihr über einem warmen Wasserbad schmelzen lassen und anschließend wieder abkühlen lassen müsst.
Danach könnt ihr es behutsam mit eurer fertigen Buttercreme verrühren.

für eine Schokoladenbuttercreme:



braucht ihr 100g Zartbitterschokolade, welche ihr über einem warmen Wasserbad schmelzen lassen und anschließend wieder abkühlen lassen müsst.
Danach könnt ihr sie behutsam mit eurer fertigen Buttercreme verrühren.

für eine Kaffee-Buttercreme:

braucht ihr 3 TL Instant-Kaffee und 2 TL Rum. Diese vermischt ihr miteinander und rührt sie behutsam unter eure fertige Buttercreme.

für eine Fruchtbuttercreme:

braucht ihr 100g frische Früchte, welche ihr durch ein feines Sieb streicht, oder püriert.
Danach könnt ihr sie löffelwiese und ganz behutsam mit eurer fertigen Buttercreme verrühren.
Achtung: Immer erst den nächsten Löffel Frucht dazugeben, wenn der erste vollkommen von der Buttercreme aufgenommen wurde.

für eine Nussbuttercreme:


braucht ihr 150g Nüsse. Diese müsst ihr zu feinem Pulver mahlen und behutsam unter die Buttercreme rühren.


Sahne

Die Sahnecreme besteht entweder nur aus Sahne oder Sahne in Kombination mit Gelatine und anderen Geschmackgebern.



Die Sahne kann man genau wie die Buttercreme zum Füllen und Einstreichen sowie zur Dekoration verwenden. Man kann eine Torte glatt mit Sahne einstreichen, Rosetten und Blumen spritzen,...

Geschlagene Sahne

Was du brauchst:

500ml Sahne
2-3 EL Zucker

Wie du es machst:

Damit man die Sahne gut aufschlagen kann, sollte sie gekühlt sein.
Den Zucker zur Sahne geben und die Sahne auf mittlerer Stufe aufschlagen.

Sahne mit Gelatine

Was du brauchst:

500ml Sahne
2-3 EL Zucker
5 Blatt Gelatine

Wie du es machst:

Damit man die Sahne gut aromatisieren kann und sie länger steif bleibt, sollte man sie mit Gelatine vermengen.
Die Gelatine dazu in kaltem Wasser quellen lassen.
Die Sahne mit dem Zucker verrühren.
Anschließend die Gelatine auflösen und unter die Sahne rühren.
Die Sahnemischung im Kühlschrank fest werden lassen. Sobald sie zu gelieren beginnt, steif schlagen.

Genau wie die Buttercreme kann man auch die Sahne mit Früchten und Co aromatisieren.

für eine Zitronensahne:
brauchst du den Saft einer Zitrone und Gelatine-Sahne. Diesen musst du unter die Gelatine-Sahne rühren und diese nach dem Kühlen steif schlagen.

für eine Erdbeer-, Johannisbeer-, Himbeer-,... Sahne:
brauchst du 500g Früchte und Gelatine-Sahne. Diese musst du pürieren oder durch ein Sieb streichen und nach Geschmack süßen. Anschließend unter die Sahne ziehen.

für eine Quarksahne:


    

brauchst du 250g Quark und die Gelatine-Sahne. Den Quark musst du nach Geschmack süßen und unter die Sahne heben.


Die Ganache / Canache

Ein Klassiker unter den Sahnecremes ist die Ganache/Canache.
Mann kann sie sowohl zum Füllen von Torten und Pralinen, als Topping von Cupcakes, als auch zum Einstreichen verwenden.
         
Sie besteht meist nur aus Sahne und Schokolade. Manchmal ist auch noch Butter enthalten. Man kann weiße Schokolade, Nougatschokolade, Zartbitterschokolade, Vollmilchschokolade, Kinderriegel, After-Eight,... benutzen.
Je nach Konsistenz der Schokolade und Verwendungszweck muss man nur das Schokoladen-Sahne-Verhältniss ändern.
Auch kann man die Ganache mit Likören,... Aromatisieren.

Als Füllung einer Torte:

Was du brauchst:

Zartbitterschokolade 200g auf 200ml Sahne
Vollmilchschokolade 250g auf 200ml Sahne
Weiße Schokolade 400g auf 200ml Sahne

        
Nougatschokolade 400g auf 200ml Sahne
Joghurette 400g auf 200ml Sahne
After-Eight 400g auf 200ml Sahne


      

...Zum Einstreichen einer Torte:

Zartbitterschokolade 400g auf 200ml Sahne
Vollmilchschokolade 500g auf 400ml Sahne
Weiße Schokolade 600g auf 200ml Sahne

Zuerst musst du die Schokolade in kleine Stücke hacken.
Anschließend die Sahne in einem Topf aufkochen.
   
Die Schokolade in die kochende Sahne geben und mit der Sahne verrühren.
   
Danach die Masse mit einem Pürierstab homogenisieren. 
Die Ganache am besten über Nacht kühl stellen.
Vor ihrer Verwendung muss die Ganache mit dem Mixer aufgeschlagen werden. Achtung: Hier jedoch nicht zu lange schlagen, weil die Ganache sonst krisselig wird.

Die Ganache eine Stunde vor Verwendung aus dem Kühlschrank nehmen, da sie sonst zu fest ist und sich nicht aufschlagen lässt.


Quark

Die Letzte Kategorie bilden die Quarkfüllungen. Die Basis bildet hier der Quark und dieser wird Kombiniert mit Joghurt, Schmand, Sahne, Früchten,..... 
Da der Quark von sich aus nicht genug Standfestigkeit hat, wird er mit Gelatine gemischt.

Ich habe euch hier ein paar leckere Beispiele aufgeschrieben.

1. Grundrezept Frucht-Quark-Füllung:

Was ihr braucht:

8 Blatt weiße Gelatine
400g Früchte
100 g Zucker
1 unbehandelte Zitrone
500 g Magerquark
250 g Schlagsahne


Wie ihr es macht:

Zuerst müsst ihr die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Danach die Früchte verlesen, waschen und eine Hand voll beiseite legen. Nun die Hälfte der Früchte und Zucker in einen hohen Rührbecher geben und pürieren. 
Die Zitrone heiß waschen und anschließend trockenreiben. Die Schale abreiben und den Saft auspressen. 
Quark, Zitronensaft und -schale und Fruchtpüree vermengen. Gelatine ausdrücken und bei schwacher Hitze auflösen. Etwas Quark-Masse einrühren, in den restlichen Quark rühren und ca. 10 Minuten kalt stellen. Sahne steif schlagen. Sobald die Quarkmasse zu gelieren beginnt, Rest Früchte und Sahne unterheben

2. Zitronen-Quark-Füllung:

Was ihr braucht:


1kg Quark
18 Blatt Gelatine
4 Eigelb
200g Zucker
1 Pck Vanillezucker
3 Esslöffel Zitronensaft
Schale einer Zitrone
1 Prise Salz
500ml Schlagsahne


Wie ihr es macht:

Zuerst müsst ihr die Gelatine in wenig kaltem Wasser einweichen. Anschließend das Eigelb, den Zucker und den Vanillezucker schaumig rühren. 
Quark, Zitronensaft, Zitronenschale und Salz nacheinander zugeben und verrühren.
Die Gelatine im heißem Wasserbad auflösen und sofort unter die Quarkmasse rühren. 
Anschließend kühl stellen bis die Masse zu gelieren beginnt. 
Die Sahne steif schlagen und ebenfalls unter die Quarkmasse heben.


3. Johannisbeer-Quark-Füllung:

Was ihr braucht:

500g Quark
200g saure Sahne
70g Zucker
300ml Schlagsahne
250g Johannisbeeren
100g Butter
12 Blatt Gelatine

Wie ihr es macht:

Zuerst müsst ihr190g Beeren abzupfen.
Danach die Gelatine in reichlich kaltem Wasser einweichen.
Nun100 g Johannisbeeren in einem Topf erwärmen und kochen, bis sie aufplatzen. Anschließend durch ein Sieb passieren und das Mark auskühlen lassen.
Den Quark mit saurer Sahne und Zucker in einer Schüssel mischen. Gelatine im Topf bei kleiner Hitze auflösen, mit 2–3 EL Quarkmasse mischen. Restliche Quarkmasse, Johannisbeermark und 50g Johannisbeeren zugeben. Sahne steifschlagen und unter die Masse heben, wenn sie zu gelieren beginnt.


Hier ein paar Beispiele für Torten mit Quarkfüllung:
 


Fruchtfüllung:


Auch kann man eine Torte mit einer Fruchtfüllung füllen.
Dazu werden Früchte mit etwas Zucker aufgekocht und dann mit Speisestärke angedickt.


Für eine Torte benötigt man:

600g Früchte
100-150g Zucker
60-80g Speisestärke


Wie man es macht:

Zuerst gibt man die Früchte in einen Topf und kocht sie auf.
Die Speisestärke und den Zucker mischt man mit wenig Wasser oder Fruchtsaft und gibt es anschließend unter die heißen Früchte.
Zum Schluss nur noch einmal aufkochen.