Montag, 30. Juni 2014

{Back-Basics Teil 1} Die Basis einer jeden Torte - der Boden [Biskuit, Mürbeteig, Rührteig, No-bake-Böden]

Die Basis

Die Basis einer jeden Torte ,sei es eine Fondanttorte, eine Sachertorte, eine Erdbeertorte, eine Schwarzwälder-Kirsch-Torte, eine Käse-Sahne-Torte,..... ist der Boden.


Ohne einen ordentlichen Boden, schmeckt jede Torte nur halb so gut und sieht jede Torte nur halb so gut aus. Der Boden dient der Stabilität, des Geschmacks, der Formgebung und mit Sicherheit auch des Aussehens,... .
Ein ordentlicher Boden ist folglich das A und O einer jeden Torte.

Damit bei eurer Torte alles glatt läuft, habe ich euch die wichtigsten Tortenböden und ihre Eigenschaften einmal hier aufgelistet:


1. Der Mürbeteigboden


Ein wahrer Alleskönner unter den Teigen ist der Mürbeteig. Schon als kleines Kind kommt man beim Plätzchenbacken zum ersten Mal in Berührung mit diesem Teig. Das zeigt bereits wie einfach er zu händeln ist -  der Umgang mit Mürbeteig ist kinderleicht :)
Doch der Mürbeteig kann nicht nur zur Plätzchenherstellung verwendet werden. Fast genauso oft wird er als Boden für Torten oder Obstkuchen, Tartes, Pasteten und anderen tolle Gebäcke verwendet.
Wusstet ihr, dass der Mürbeteig auch als 1-2-3-Teig bezeichnet wird?
Diese Bezeichnung bezieht sich auf das Grundrezept des Mürbeteigs. Dieses besteht nämlich aus 1 Teil Zucker, 2 Teilen Butter und 3 Teilen Mehl.

Dieses Verhältnis kann man natürlich auch ein wenig variieren. Grundsätzlich gilt jedoch:

Je mehr Zucker desto knuspriger wird der Mürbeteig.
Je größer der Fettanteil gegenüber dem Mehlanteil, desto mürber wird der Teig.


Auch ist es wichtig einen sehr feinen Zucker zu verwenden, weil sich dieser, je feiner er ist, besser auflösen kann. Puderzucker eignet sich demzufolge am besten.

So schnell der Mürbeteig auch hergestellt ist, ist es trotzdem sehr wichtig ihm eine halbe Stunde Ruhe im Kühlschrank zu gönnen, damit sich die Zutaten optimal verbinden können.
Außerdem lässt er sich danach viel leichter verarbeiten.

Für den Mürbeteig braucht man die Form übrigen nicht zu fetten, da dieser Teig genügend Fett enthält.

Wenn man aus dem Boden einen Obstkuchen oder Ähnliches herstellen möchte, sollte man den Boden vorher ca 10 Minuten blindbacken damit er auch unter der Fruchtschicht schön knusprig bleibt und nicht durchnässt. Damit sich keine Hubbel bilden, sollte man ihn vor dem Blindbacken mit einer Gabel mehrmals einstechen.

Oftmals hat man beim Plätzchenbacken noch etwas Mürbeteig über. Dies macht gar nichts, denn Mürbeteig lässt sich im ungebackenen Zustand eine Woche im Kühlschrank aufbewahren oder sogar einfrieren.


Grundrezept:

Was ihr braucht:

100g Zucker
200g Butter
300g Mehl
1 Ei

Wie ihr es macht:

Zuerst müsst ihr die Butter und den Zucker schaumig rühren, bis sich dieser komplett aufgelöst hat.
Anschließend kurz das Ei unterrühren und die Buttermischung mit dem gesiebten Mehl mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten.
Den Teig nun zu einer Kugel formen und in Klarsichtfolie einschlagen.
Den Teig nun eine halbe Stunde kühlen.

Hier seht ihr ein paar Torten, welche einen Mürbeteigboden als Basis haben:


Kirschkäsekuchen mit Schokolade

Strawberry Käsekuchen

Himbeer-Schokoladen-Käsekuchen


2. Der Biskuitboden

Als Klassiker unter den Tortenböden würde ich den Biskuit bezeichnen. Unter Konditoren gilt dieser jedoch nicht als Teig sondern als Masse aus Eiern, Mehl und Zucker. Keine Ahnung warum, ist aber so :P

Den Biskuit gibt es in unzähligen Varianten




Es gibt ihn mit Speisestärke oder nur mit Mehl, mit Backpulver und ohne, angereichert mit Butter oder ohne Butter (Wiener Boden), mit Nüssen, mit Früchten, mit Aromen wie Zitrone oder Vanille, mit Kakao, mit echter geschmolzener Schokolade im Teig oder auch mit Schokostückchen. Die Einen schlagen die Eier getrennt auf und heben später das Eiweiß unter, die Anderen schlagen die Eier komplett mit dem Zucker auf.
Ich denke in diesem Fall gibt es kein richtig oder falsch. Die Ergebnisse sind sowohl mit getrennten als auch mit un getrennten Eiern toll.
Außerdem ist es doch genau das, was den Biskuit ausmacht. Er ist unglaublich vielseitig und wandelbar.

Da ich totaler Biskuit-Fan bin, habe ich mir gedacht, dass ich euch die Grundrezepte für alle eben genannten Biskuitarten aufschreibe:

1. Grundrezept Biskuit:

Was ihr braucht:

6 Eier
175-180g Zucker
200g Mehl

Wie ihr es macht:

entweder:
Zuerst schlagt ihr die Eier mit dem Zucker schaumig, bis sich das Volumen verdoppelt bis verdreifacht.
Anschließend siebt ihr das Mehl darüber und hebt es unter die Eiermasse.

oder:
Die Eier trennen. Das Eiweiß mit der Hälfte des Zucker steif schlagen. Das Eigelb mit der anderen Hälfte des Zucker schaumig schlagen, bis sich das Volumen verdoppelt bis verdreifacht. Anschließend das Mehl über die Eigelbmasse sieben und unterrühren.

Die Masse in einer mit Backpapier ausgelegte oder gefettete Springform geben. Bitte achtet darauf, dass nur der Boden der Form mit Backpapier ausgelegt oder gefettet ist, da die Masse sonst nicht "wachsen" kann. Bei 180-190° vorgeheizten Backofen ca 30-40 Minuten backen.

2. Grundrezept Biskuit mit Speisestärke:

Was ihr braucht:

6 Eier
175-180g Zucker
120g Mehl
80g Speisestärke

Wie ihr es macht:

entweder:
Zuerst schlagt ihr die Eier mit dem Zucker schaumig, bis sich das Volumen verdoppelt bis verdreifacht.
Anschließend siebt ihr das Mehl und die Speisestärke darüber und hebt es unter die Eiermasse.

oder:
Die Eier trennen. Das Eiweiß mit der Hälfte des Zucker steif schlagen. Das Eigelb mit der anderen Hälfte des Zucker schaumig schlagen, bis sich das Volumen verdoppelt bis verdreifacht. Anschließend das Mehl und die Speisestärke über die Eigelbmasse sieben und unterheben.

Die Masse in einer mit Backpapier ausgelegte oder gefettete Springform geben. Bitte achtet darauf, dass nur der Boden der Form mit Backpapier ausgelegt oder gefettet ist, da die Masse sonst nicht "wachsen" kann. Bei 180-190° vorgeheizten Backofen ca 30-40 Minuten backen.


3. Grundrezept Biskuit mit Butter (Wiener Masse):

Was ihr braucht:

6 Eier
175-180g Zucker
150g Mehl
90 -100g Butter


   

Wie ihr es macht:

entweder:
Zuerst schlagt ihr die Eier mit dem Zucker schaumig, bis sich das Volumen verdoppelt bis verdreifacht.
Anschließend siebt ihr das Mehl darüber. Die Butter müsst ihr schmelzen und abkühlen lassen, da sie keinesfalls zu heiß sein darf. Anschließend gebt ihr die Butter zu restlichen Masse und hebt sie und das Mehl unter die Eiermasse.

oder:
Die Eier trennen. Das Eiweiß mit der Hälfte des Zucker steif schlagen. Das Eigelb mit der anderen Hälfte des Zucker schaumig schlagen, bis sich das Volumen verdoppelt bis verdreifacht. Anschließend das Mehl über die Eigelbmasse sieben, die geschmolzene Butter und den Eischnee dazu geben und alles vorsichtig mit der Hand verrühren.

Die Masse in einer mit Backpapier ausgelegte oder gefettete Springform geben. Bitte achtet darauf, dass nur der Boden der Form mit Backpapier ausgelegt oder gefettet ist, da die Masse sonst nicht "wachsen" kann. Bei 180-190° vorgeheizten Backofen ca 30-40 Minuten backen.

4. Grundrezept Biskuit mit Butter (Wiener Masse)

Was ihr braucht:

6 Eier
175-180g Zucker
150g Mehl
150g Butter

Wie ihr es macht:

entweder:
Zuerst schlagt ihr die Eier mit dem Zucker schaumig, bis sich das Volumen verdoppelt bis verdreifacht.
Anschließend siebt ihr das Mehl darüber. Die Butter müsst ihr schmelzen und abkühlen lassen, da sie keinesfalls zu heiß sein darf. Anschließend gebt ihr die Butter zu restlichen Masse und hebt sie und das Mehl unter die Eiermasse.

oder:
Die Eier trennen. Das Eiweiß mit der Hälfte des Zucker steif schlagen. Das Eigelb mit der anderen Hälfte des Zucker schaumig schlagen, bis sich das Volumen verdoppelt bis verdreifacht. Anschließend das Mehl über die Eigelbmasse sieben, die geschmolzene Butter und den Eischnee dazu geben und alles vorsichtig mit der Hand verrühren.

Die Masse in einer mit Backpapier ausgelegte oder gefettete Springform geben. Bitte achtet darauf, dass nur der Boden der Form mit Backpapier ausgelegt oder gefettet ist, da die Masse sonst nicht "wachsen" kann. Bei 180-190° vorgeheizten Backofen ca 30-40 Minuten backen.

5. Grundrezept Biskuit mit Nüssen:

Was ihr braucht:

6 Eier
175-180g Zucker
150g Mehl
90 -100g Butter
100g Nüsse

Wie ihr es macht:

entweder:
Zuerst schlagt ihr die Eier mit dem Zucker schaumig, bis sich das Volumen verdoppelt bis verdreifacht.
Anschließend siebt ihr das Mehl darüber. Die Butter müsst ihr schmelzen und abkühlen lassen, da sie keinesfalls zu heiß sein darf. Anschließend gebt ihr die Butter und die Nüsse zu restlichen Masse und hebt sie und das Mehl unter die Eiermasse.

oder:
Die Eier trennen. Das Eiweiß mit der Hälfte des Zucker steif schlagen. Das Eigelb mit der anderen Hälfte des Zucker schaumig schlagen, bis sich das Volumen verdoppelt bis verdreifacht. Anschließend das Mehl über die Eigelbmasse sieben, die geschmolzene Butter, die Nüsse und den Eischnee dazu geben und alles vorsichtig mit der Hand verrühren.

Die Masse in einer mit Backpapier ausgelegte oder gefettete Springform geben. Bitte achtet darauf, dass nur der Boden der Form mit Backpapier ausgelegt oder gefettet ist, da die Masse sonst nicht "wachsen" kann. Bei 180-190° vorgeheizten Backofen ca 30-40 Minuten backen.

6. Grundrezept Biskuit mit geschmolzener Schokolade:



  

Was ihr braucht:

6 Eier
175-180g Zucker
150g Mehl
90 -100g Butter, geschmolzen
140g Schokolade, geschmolzen


Wie ihr es macht:

entweder:
Zuerst schlagt ihr die Eier mit dem Zucker schaumig, bis sich das Volumen verdoppelt bis verdreifacht.
Anschließend siebt ihr das Mehl darüber. Die Butter un die Schokolade müsst ihr schmelzen und abkühlen lassen, da sie keinesfalls zu heiß sein darf. Anschließend gebt ihr die Butter und die Schokolade zur restlichen Masse und hebt sie und das Mehl unter die Eiermasse.

oder:
Die Eier trennen. Das Eiweiß mit der Hälfte des Zucker steif schlagen. Das Eigelb mit der anderen Hälfte des Zucker schaumig schlagen, bis sich das Volumen verdoppelt bis verdreifacht. Anschließend das Mehl über die Eigelbmasse sieben, die geschmolzene Butter, die geschmolzene Schokolade und den Eischnee dazu geben und alles vorsichtig mit der Hand verrühren.

Die Masse in einer mit Backpapier ausgelegte oder gefettete Springform geben. Bitte achtet darauf, dass nur der Boden der Form mit Backpapier ausgelegt oder gefettet ist, da die Masse sonst nicht "wachsen" kann. Bei 180-190° vorgeheizten Backofen ca 30-40 Minuten backen.

7. Grundrezept Biskuit mit Kakao:

Was ihr braucht:

6 Eier
175-180g Zucker
200g Mehl
3 EL Kakao

Wie ihr es macht:

entweder:
Zuerst schlagt ihr die Eier mit dem Zucker schaumig, bis sich das Volumen verdoppelt bis verdreifacht.
Anschließend siebt ihr das Mehl und das Kakaopulver darüber und hebt es unter die Eiermasse.

oder:
Die Eier trennen. Das Eiweiß mit der Hälfte des Zucker steif schlagen. Das Eigelb mit der anderen Hälfte des Zucker schaumig schlagen, bis sich das Volumen verdoppelt bis verdreifacht. Anschließend das Mehl und das Kakaopulver über die Eigelbmasse sieben, die geschmolzene Butter und unterrühren.

Die Masse in einer mit Backpapier ausgelegte oder gefettete Springform geben. Bitte achtet darauf, dass nur der Boden der Form mit Backpapier ausgelegt oder gefettet ist, da die Masse sonst nicht "wachsen" kann. Bei 180-190° vorgeheizten Backofen ca 30-40 Minuten backen.

8. Grundrezept Biskuit mit Schokoladenstückchen:

Was ihr braucht:

6 Eier
175-180g Zucker
200g Mehl
100g Schokoladenstückchen

Wie ihr es macht:

entweder:
Zuerst schlagt ihr die Eier mit dem Zucker schaumig, bis sich das Volumen verdoppelt bis verdreifacht.
Anschließend siebt ihr das Mehl  darüber und hebt es mit der Schokolade unter die Eiermasse.


oder:
Die Eier trennen. Das Eiweiß mit der Hälfte des Zucker steif schlagen. Das Eigelb mit der anderen Hälfte des Zucker schaumig schlagen, bis sich das Volumen verdoppelt bis verdreifacht. Anschließend das Mehl über die Eigelbmasse sieben und  die Schokostückchen unterrühren.


Die Masse in einer mit Backpapier ausgelegte oder gefettete Springform geben. Bitte achtet darauf, dass nur der Boden der Form mit Backpapier ausgelegt oder gefettet ist, da die Masse sonst nicht "wachsen" kann. Bei 180-190° vorgeheizten Backofen ca 30-40 Minuten backen



Ihr seht, der Biskuit ist ein Allrounder. Ach übrigens, wenn ihr den Biskuit als Tortenboden oder Biskuitrolle verwenden wollt, solltet ihr egal von welchem Rezept die Hälfte der verwendeten Zutaten nehmen.

Außerdem darf der Biskuit vor dem Backen nicht stehen, da sonst die mühsam hinein geschlagene Luft entweicht.

Das waren die ersten Zwei wichtigen Basis-Tortenböden, welche übrigens auch sehr gut zu kombinieren sind. Viele Konditoren verwenden beispielsweise den Mürbeteig als festen knusprigen Untergrund für eine Torte. Der Mürbeteig wird dann mit einer Konfitüre bestrichen und anschließend kommt dann ein Biskuitboden darauf. Super lecker die Kombination von knusprigem Mürbeteig und herrlich fluffigem Biskuit.


3. Der Rührteig (Sandmasse)

Der Dritte im Bunde ist der Rührteig. Jeder kennt ihn, jeder mag ihn. Auch er wird genau wie der Biskuit nicht als Teig sondern als Masse bezeichnet. Seinen Namen hat er durch die Tatsache, dass bei seiner Herstellung alle Zutaten durch rühren zu einem homogenen, zähflüssigen Teig gerührt werden müssen.
Der Rührkuchen kann wie sein Vorläufer mit allen Möglichen Zutaten und Aromen sowie Früchten verfeinert werden. Wichtig ist jedoch, dass der Teig nicht zu dünn flüssig ist und auch nicht zu viel gerührt wird. Ja, das geht auch :P

Diesen Kuchen kann man entweder so essen oder auch als Basis für eine Fondanttorte oder auch viele andere Torten verwendet werden. Man kann ihn nämlich genau wie einen Biskuit einfach in mehrere Lagen schneiden und erhält so tolle Böden.

Grundrezept Rührteig:

Was ihr braucht:

5 Eier
300g Zucker
300g Mehl
300g Butter
1 Pck. Backpulver

Wie ihr es macht:

entweder:
Zuerst schlagt ihr die Butter mit dem Zucker schaumig.
Anschließend gebt ihr die Eier nach und nach zu der Masse und rührt jedes ca. eine Minute unter den Teig. Danach siebt ihr das Mehl darauf und rührt es nur kurz auf mittlerer Stufe unter.

oder:
Die Eier trennen. Das Eiweiß mit der Hälfte des Zucker steif schlagen. Die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen.
Anschließend gebt ihr die Eigelbe nach und nach zu der Masse und rührt jedes ca. eine Minute unter den Teig. Danach siebt ihr das Mehl darauf und rührt es nur kurz auf mittlerer Stufe unter.
Das Eiweiß dazu geben und unter die Masse rühren.

Die Masse in eine gefettete und gemehlte Form geben. Im auf 200° vorgeheizten Backofen ca 60 Minuten backen.

Wie schon erwähnt kann man auch diesen Kuchen variieren. Gebt zum Beispiel 150g Rosinen oder Nüsse dazu. Schon schmeckt der Kuchen wieder anders. Ihr könnt den Teig auch teilen und unter die eine Hälfte 60g Kakao rühren. So könnt ihr einen Marmorkuchen herstellen.

Auch ein Obstkuchen lässt sich aus diesem Rezept zaubern.
Gebt einfach 700-1000g Früchte wie zum Beispiel Kirschen auf den Teig und backt diese mit. Sie werden versinken un schwupp die wupp habt ihr einen tollen Kirschkuchen.


4. No bake Böden

Tortenböden kann man übrigens auch prima ohne Backen herstellen. Sie bilden oft den Untergrund für leckere Quark oder Frischkäsetorten wie zum Beispiel diese hier:


Schokoladen Frischkäse Torte
Blaubeer-Philadelphia-Törtchen
Philadelphia Törtchen
    
Man stellt sie her indem man Butterkekse, oder Löffelbiskuit, oder Oreos, oder oder oder mit einem Stößel zerkleinert und mit geschmolzener Butter und gegebenenfalls etwas Zucker vermengt, diese Masse in eine mit Backpapier ausgelegte Springform gibt und kühl stellt. 

Auch kann man Cornflakes und Schokolade verwenden um einen knusprigeren Boden zu erhalten. 
Eine leckere und vor allem Tolle Variante, wenn es mal wieder schnell gehen soll.

Grundsätzlich verwendet man 
200g Kekse
100g Butter

So, das war der erste Teil der BACK-BASICS. Ich hoffe ich konnte euch einiges Erzählen, was ihr noch nicht wusstet und ihr habt jetzt einen Überblick über verschieden Böden, die man für Torten verwenden kann. Sicherlich gibt es da noch mehr, aber das würde den Rahmen sprengen.

P.s. : Sagt mir bitte, was ihr von den Back-Basics haltet und welche Themen ihr euch noch wünscht. Schreibt ordentlich Kommentare und teilt die Back-Basics auch gerne mit euren Freunden. :)

Selina ♥

Sonntag, 29. Juni 2014

{Rezept} Zebrakuchen oder auch "so kommen die streifen in den Teig"

Du wolltest schon immer mal wissen wie die Zebrastreifen in den Teig kommen? Na dann pass mal genau auf, ist nämlich gar nicht so schwer:



Was du benötigst:


5 Eier
250g Zucker
1 Pck Vanillezucker

125ml Wasser
250ml Öl

400g Mehl
1 Pck Backpulver

50g Backkakao

Sahne


Wie du es machst:

Zuerst musst du die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen.
Anschließend schlägst du das Eigelb mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
Nun kannst du das Wasser und das Öl dazu geben und es vorsichtig unter die Eigelbmasse rühren.

Das Mehl mit dem Backpulver verrühren und über die Eigelbmasse sieben. Anschließend das Mehl leicht unterrühren und den Eischnee unterziehen.

Den Teig in 2 Hälften teilen und unter die eine Hälfte den Kakao ziehen.



Nun geht es an die Streifen:

Dafür musst du zuerst eine Backform mit Backpapier auslegen. Anschließend gibst du 2 Esslöffel des hellen Teiges in die Mitte der Backform. Dann 2 Esslöffel dunklen Teig in die Mitte des hellen Teiges und immer so weiter, bis die beiden Teige aufgebraucht sind. Und das war auch schon das Geheimnis der Streifen im Zebrakuchen. Einfach oder?

Achja, um den Kuchen zu vollenden müsst ihr ihn nur noch bei 180° Umluft ca 50-60 Minuten backen und nach dem Auskühlen mit Sahne und Kakao verzieren.



   


Lasst ihn euch schmecken,
Selina ♥


Samstag, 28. Juni 2014

{Rezept} Regenbogenböden


Heute habe ich ein Rezept für bunte Regenbogenböden für euch. Ich habe lange gesucht und probiert, bis ich die perfekte Mischung aus fluffigem und trotzdem saftigen Teig gefunden habe. Hier ist der perfekte Regenbogenteig für euch. Mehrfach getestet und für gut befunden :)

Was ihr braucht:


10 Eier
500g Zucker
2 Pck Vanillezucker

500ml Sonnenblumenöl
250ml Wasser, warm

2 Pck Backpulver
700g Mehl
1 Fläschchen Zitronenaroma

Lebensmittelfarben
Ich benutze die Pastenfarben von Wilton

Wie ihr es macht:

Zuerst müsst ihr die Eier mit dem Zucker, dem Zitronenaroma und dem Vanillezucker schaumig schlagen, bis sich das Volumen verdoppelt bis verdreifacht hat.

Nun das Öl und das Wasser dazu geben und kurz unterrühren.
Anschließend mischt ihr das Mehl mit dem Backpulver, siebt es über die Eiermasse und hebt es vorsichtig unter.

Nun teilt ihr den Teig in 4 Portionen auf. Je Portion habe ich 400g Teig benutzt.


Die Portionen könnt ihr nun in eurer Wunschfarbe färben und in einer mit Backpapier ausgelegten 24er Springform einzeln bei 180° Umluft ca. 15 Minuten backen.


Nach dem Abkühlen kann man die Torte schichten und füllen.

Dazu muss man zuerst von jedem Boden einen Ring abschneiden, das heißt man legt einen Pappring mit einem Durchmesser von 22cm auf den 24cm großen Tortenboden und schneidet den Rand ab. Diesen jedoch nicht wegwerfen oder essen ;) , da dieser als Umrandung für die Tortenfüllung dient.

Nun legt man den ersten Boden auf eine Platte, legt einen Tortenring drum herum und legt den Biskuitabschnitt, den man zuvor zurecht geschnitten hat auf den Boden.
Nun kann man die Füllung einfüllen und den nächsten Tortenboden darauflegen. 
Dies macht man, bis man keine Böden mehr über hat.


Eingestrichen habe ich das Törtchen mit weißer Ganache.





Wenn ihr die Torte soweit vorbereitet habt, könnt ihr mit Creme oder Ganache Muster darauf spritzen oder die Torte mit Fondant eindecken.

Selina ♥

Freitag, 27. Juni 2014

{Rezept} Kirschkuchen mit Puddingfüllung



Heute habe ich ein tolles Kirschkuchen-Rezept für euch. Ganz easy
Obstboden + Vanillepudding + Kirschen + Tortenguss = Lecker³

Angestiftet zu diesem süßen Verbrechen wurde ich vom BAEKKA Online-Shop, welcher mir mal wieder eine tolle Form zum Testen bereitgestellt hat. (Vielen lieben Dank ♥) Und ratet mal um welche Form es sich handelt?
Genau, um eine Obstbodenform in knalligem Quietsch-Grün welche super zu meinen kleinen blauen Baekka-Blümchen-Muffin-Förmchen passt, die ich schon testen durfte. (soll ja auch im Schrank alles zusammen passen :P)

Wie auch die andere Form ist diese ebenfalls zu 100% aus Platin-Silikon. Was es genau damit auf sich hat, kann ich euch nicht sagen. Aber, dass an diesen Förmchen kein Teig haften bleibt und sich die Gebäcke super aus der Form lösen, dass kann ich euch auf jeden Fall sagen.
Man muss die Form nur einmal mit kaltem Wasser abspülen und schon ist sie einsatzbereit.

Echt klasse und genau mein Ding :)

Aber nun will ich euch nicht weiter auf die Folter spannen. Hier kommt das Rezept:


Was ihr benötigt:

500 g Kirschen
1 Pck Tortenguss, rot
2 Pck. Puddingpulver, Vanille
80 g Zucker
500 ml Milch

250 g Margarine
200 g Zucker
2 Pck Vanillezucker
4 Eier
350 g Mehl
2 TL. Backpulver
4 EL Milch



Wie ihr es macht:

Zuerst die Margarine geschmeidig rühren. Danach den Zucker und den Vanillezucker dazu geben und weiter schlagen.Anschließend die Eier einzeln unter die Mass rühren. Ihr könnt euch hier ruhig für jedes Ei eine Minute Zeit lassen. Zum Schluss das Mehl mit dem Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch in 2 Portionen kurz auf mittlerer Stufe unterrühren. 
Nun den Teig in der Obstform verteilen und glatt streichen.

Den Boden bei 160° Umluft ca. 35 Minuten backen.
Dann vollständig auskühlen lassen.


   

Während der Boden abkühlt, könnt ihr die Kirschen entsteinen und den Pudding zubereiten.
Dafür kocht ihr den Pudding nach Packungsanleitung, benutzt jedoch anstatt eines Liters Milch nur einen halben Liter.

Wenn ihr den Pudding gekocht habt, lasst ihr auch diesen abkühlen.



Wenn alle soweit abgekühlt ist, könnt ihr den Boden mit dem Pudding füllen und diesen glatt streichen. Stellt den Boden nun eine halbe Stunde kühl, damit der Pudding fest werden kann.

Anschließend gebt ihr die Kirschen darauf und gießt den Tortenguss darüber.

Nun nur noch einmal kalt stellen und fertig ist euer Kirschkuchen.





Zum Schluss möchte ich mich noch einmal bei dem Baekka-Shop für die Bereitstellung der tollen Form bedanken. Sie gefällt mir richtig gut und ich sie wird garantiert noch viele viele Male zum Einsatz kommen.